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Seminararbeit: "Zitronen oder Trittbrettfahrer: Warum es unsichere Software gibt"

Seminararbeit

Zitronen oder Trittbrettfahrer: Warum es unsichere Software gibt

 

Matthias Korn

<matthias.korn [at] uni-siegen.de>

08. November 2007

Themensteller: Bernhard Esslinger
Institut für Wirtschaftsinformatik, Universität Siegen

Zusammenfassung

Unsichere Software, Programme mit erschreckenden Sicherheitslücken und die fast verloren gegangene Privatheit der Privatsphäre im digitalen Zeitalter -- diese Themen nehmen in der modernen Gesellschaft einen gewichtigen, aber immer mehr alltäglichen Platz ein. Eine neue Sichtweise auf diese Probleme geht davon aus, dass sie sich viel besser mit Hilfe ökonomischer Theorien und Modelle erklären lassen. In dieser Arbeit soll ein Überblick über das Forschungsfeld der Ökonomie der Informationssicherheit gegeben werden.

Es werden folgende drei Themen zur Anwendung ökonomischer Theorien in der Informationssicherheit behandelt:

  • optimale Veröffentlichungsstrategien für Sicherheitslücken,
  • Informationsasymmetrie und das Zitronenproblem, sowie
  • Marktmechanismen, die dem Marktversagen resultierend aus der Informationsasymmetrie entgegenwirken sollen.

Im weiteren wird auf die Ökonomie der Privatsphäre und besondere Mechanismen zur Benutzerkontrolle eingegangen. Abschließend soll aufgezeigt werden, wie aus den Forschungsbereichen des Algorithmischen Mechanismen-Entwurfs, der Netzwerktopologien und des Managements großer Projekte neue Erkenntnisse für den Kontext der Ökonomie der Informationssicherheit gewonnen werden können.

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