Ausbreitung des Funknetzwerkes der TU Ilmenau


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Die Karten FAQ


Was soll mir die Karte sagen?

Dieses Karte soll eine grobe Vorstellung über die flächenmäßige Ausdehnung des Wirelss Ilmenau Network (WILNET) geben, aus diesem Grund erhebt sie auch keinen Anspruch auf hundertprozentige Richtigkeit.

Wie wurde die Karte erstellt?

Die Karte wurde mit Hilfe des Programms KisMAC erstellt. KisMAC ist ein so genannter wireless stumbler (Ein Programm zum Finden von Funknetzwerken) für MacOSX und steht unter der GPL. Dank GPS Unterstützung ist es dann auch möglich, dass jedes gefundenen Netzwerke direkt in eine Karte eingetragen wird.

Für die Messung wurde eine Orinoco "Silber" Karte in Verbindung mit einer externen Antenne der Firma Enterasys (Produktbezeichnung: CSIBB-IA) verwendet. Hierbei handelt es sich um eine omnidirektionale "Indoor" Antenne mit einem Gewinn von 2.5 dBi, wie sie an den meisten Accesspoints der Universität eingesetzt wird.

ACHTUNG:

Laut der Verfügung 154 im Amtsblatt 22/1999 der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) ist es in Deutschland verboten eine Sendeleistung von 100 mW (20dBm) zu überschreiten (Ausnahmen gelten für Amateurfunker sowie mit Sondergenemigungen). Deshalb ist die Verwendung von Antennen, die einen Leitungszugewinn grösser als 5 dBi bringen, sowie die Verwendung von selbstgebauten Antennen nicht zu empfehlen, da es bei Anzeige zu hohen Geldbußen kommen kann! Im Zweifelsfall sollte man sich beim Fachhändler oder direkt bei den RegTP erkundigen.

Was bedeuten die roten und grünen Flächen?

Während einer Messung erfasst KisMAC nicht nur die Position, an der es ein Paket empfangen hat, sondern auch dessen Signalstärke. Über einen Algorithmus zur Ausbreitung von Strahlung wird nun die Abschwächung des Signals mit zunehmenden Abstand vom Messpunkt errechnet. Werte, die ein bestimmtes Signal-Rausch-Verhältnis unterschreiten (Signal/Noise Ratio von 5) werden in der Karte nicht mehr Grün, sondern Rot dargestellt, da der Empfang sich in diesen Bereich als schwierig erweisen könnte.

Unter der Bedingung, dass man Hardware nutzt, die der Hardware ähnlich ist, die zur Erstellung der Karte genutzt wurde, sollte es kein Problem sein eine Verbindung in das Wirelss Ilmenau Network (WILNET) aufzubauen, wenn man sich in einem grün markierten Bereich befindet. Auf den roten Flächen sollte der Empfang des WILNETs auch noch möglich sein, wobei aufgrund des schlechten Empfangs es zu einem hohen Paketverlust kommen kann. Hohe Paketverluste führen dazu, dass eine VPN-Verbindung und somit der Zugang zum TUILAN und dem Internet unmöglich wird. Um so blasser der Rot-Ton ist, desto geringer ist auch die Wahrscheinlichkeit einer Verbindung.

Ich stehe hier im Punkt xy und habe/habe keinen Empfang.

Es ist durchaus möglich, dass in der Karte gewisse Punkte nicht korrekt eingezeichnet sind. Die dargestellten Flächen wurden aus einzelnen Messpunkten errechnet und somit entspricht nicht jede Stelle exakt der Wirklichkeit, da immer wieder Störquellen auftreten die der theoretischen Berechnung widersprechen. Leider können wir auch nicht gewährleisten, dass die Karte sich immer auf einem aktuellen Stand befindet, da Änderungen durch das Rechenzentrum (Änderung der Sendeleistung, an/abschaffen eines Accesspoints,...) sowie Umwelteinflüsse (z.B. kahle Bäume im Winter, wodurch nicht mehr soviel abschirmendes Marterial, wie das Wasser in den Blättern, vorhanden ist) nur mit erheblichen Neuaufwand in die Karte übernommen werden können.

Trotz Sichtkontakt zum Accesspoint xy habe ich keinen Empfang. Woran kann das liegen?

Optimale Bedingen um eine Verbindung aufbauen zu können, sind in einer Stadt so gut wie nie vorhanden. Zum Beispiel reicht eine Sichtverbindung meist nicht dafür aus, da hier für eine so genannte Fresnel Zone ("kegelförmiger" freier Bereich) gegeben sein muss. Meist treten aber noch andere Faktoren auf, die den Empfang unberechenbar machen.

Wie komme ich nun ins Internet?

Da das Wlan der TU-Ilmenau (WILNET) nicht direkt mit dem Internet verbunden ist, benötigt man hierzu noch eine so genannte VPN-Software. Mehr dazu auf der Internet-Seite oder in der entsprechenden Newsgroup (news:tui.wlan-vpn) der Uni. (In der News-Faq des RZ steht übrigens wie man an den Uni-News Server kommt)

Was für eine Antenne / WLan-Karte soll ich mir nun kaufen?

Wenn man, mit der Karte vergleichbare Ergebnisse erreichen möchte, ist es auch ratsam vergleichbare Hardware zu nutzen, damit die Empfangs- und Sendeleistungen gleich sind. Da die von uns verwendete externe Antenne nicht direkt von Enterasys hergestellt wird, gibt es auch andere Firmen die dieses Produkt vertreiben. (z.b. Proxim) Bei der Wlan-Karte ist darauf zu achten, dass sie eine zur Antenne passende Anschulßbuchse hat. In den meisten Fällen handelt es sich hier um einen so genannten Lucent Stecker. Es gibt aber auch andere Stecker Arten (z.B. SMA, RP-SMA, TNC, N, MCX, MMCX usw) die untereinander nicht passen. Mittlerweile stellen verschiedene Firmen Adapterkabel ("pigtails") sowie Verlängerungskabel her www.hf-kabel.de oder www.wimo.de.

Impressumg / Danksagung

Diese FAQ wurde von Ulf Wetzker geschrieben. An der Entstehung der Karte haben Mario Mlynek und Michael Roßberg mitgewirkt.

Hiermit möchten wir noch der Werbeagentur Bading Desine für das Bereitstellen der Karte, Stefan Aschenbach fürs Autofahren und Reinhard Bauch sowie Konrad Hofmann von Rechenzentrum für die Antenne, Anregungen usw. Danken